Umzug nach Spanien: Was bei der Routenplanung wichtig ist
Ein Umzug von Deutschland nach Spanien führt durch mehrere EU-Länder, aber die Route unterscheidet sich in einem wichtigen Punkt von einem innerdeutschen Umzug: die reine Fahrstrecke ist lang, und beide Länder sind EU-Binnenmarkt, was die Formalitäten gegenüber einem Umzug außerhalb der EU deutlich vereinfacht.
EU-Binnenmarkt vereinfacht die Formalitäten
Deutschland und Spanien sind beide Mitglieder des EU-Binnenmarkts. Das bedeutet: Für Hausrat, der im Rahmen eines privaten Umzugs transportiert wird, fällt in der Regel keine Zollabfertigung an der Grenze an, anders als bei einem Umzug in ein Land außerhalb der EU. Das vereinfacht die Planung erheblich, ändert aber nichts an der reinen Streckenlänge, die bei der Terminplanung berücksichtigt werden sollte.
Vorlauf und Ladefläche realistisch einplanen
Wegen der langen Strecke sollte für einen Umzug nach Spanien ausreichend Vorlauf eingeplant werden — Erfahrungswerte aus der Branche nennen für internationale Umzüge etwa 2–3 Monate (siehe unseren Artikel zur Umzugssaison).
Wie viel Ladefläche tatsächlich benötigt wird, hängt vom Gesamtvolumen des Hausrats ab und davon, ob es sich überwiegend um stapelbare Kartons oder sperrige Möbelstücke handelt — Kisten rechnen sich in der Praxis mit 5 m³ = 1 LDM, Möbel mit 3 m³ = 1 LDM.
Was die Vorbereitung erleichtert
Ein konsequent nach RE-System (Rauminhalts-Einheiten, 1 RE = 0,10 m³) gepacktes und dokumentiertes Umzugsgut erleichtert nicht nur das Beladen, sondern auch die Übersicht über den Gesamtumfang — nützlich, wenn mehrere Fahrzeugoptionen für die lange Strecke abgewogen werden.
